Aktuell
Wechsel im Präsidium und Neuorganisation der Geschäftsleitung der Stiftung dreischiibe seit dem 1. Januar 2026
Zum Jahreswechsel kommt es zu einer Neuausrichtung im Stiftungsrat und in der Geschäftsleitung der Stiftung dreischiibe: Nach acht Jahren engagierter und erfolgreicher Arbeit übergibt Angela Tsering das Präsidium des Stiftungsrats an Werner Brunner.
Im Rahmen der Stiftungsratssitzung vom 4. Dezember 2025 wurde Angela Tsering für ihre langjährige Treue, ihr grosses Engagement und ihren wertvollen Beitrag zur Entwicklung und Stärkung der Stiftung gewürdigt und herzlich verabschiedet. Unter ihrer unterstützenden Mitwirkung konnten zahlreiche wichtige Projekte für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung realisiert werden, die das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessert haben.
Mit Werner Brunner übernimmt eine erfahrene Persönlichkeit das Amt des Präsidenten. Aufgewachsen im Appenzeller Vorderland in Wald AR, studierte er Betriebswirtschaft an der Fachhochschule St. Gallen und sammelte über viele Jahre Industrieerfahrung. Heute lebt der 60-Jährige in Arbon TG. Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren ist Werner Brunner im Sozialbereich tätig - zunächst durch seine gemeinnützige Arbeit bei der GHG St. Gallen, später als Leiter Finanzen des Vereins Obvita und als Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim. Diese umfassende Erfahrung sowie seine grosse Motivation bilden eine solide Basis, um die Zukunft der Stiftung gemeinsam mit dem Team aktiv zu gestalten.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, die erfolgreiche Arbeit von Angela Tsering fortzuführen. Gemeinsam mit den kompetenten Kolleginnen und Kollegen im Stiftungsrat und in der Geschäftsleitung möchte ich die Weiterentwicklung der Stiftung vorantreiben“, sagt Werner Brunner.
Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen:
- Präsident: Werner Brunner
- Vizepräsidentin: Dorine Ammann
- Stiftungsräte: Stefan Christen, Beda Eugster, Matthias Mayrhofer
Auch in der Geschäftsleitung erfolgt eine organisatorische Veränderung: Ab dem 01.01.2026 wird die Geschäftsleitung als Co-Leitung eingerichtet. Lionel Monnet und Oliver Stalder führen die Stiftung künftig als gemeinsame Geschäftsleiter.
Die Stiftung dreischiibe sieht den bevorstehenden Wechseln mit Zuversicht entgegen und ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg im Sinne der Stiftungsziele weiterentwickelt wird. Mit dem neuen Präsidium und der bewährten Zusammensetzung des Stiftungsrats sowie der Co-Leitung in der Geschäftsleitung blickt die Stiftung dreischiibe zuversichtlich auf die kommenden Jahre.
Gemeinsam mit allen Partnern, Mitarbeitenden und Unterstützenden werden die bestehenden Werte weitergelebt und innovative Wege für die soziale Teilhabe und Integration beschritten.
Wir schaffen Perspektiven und freuen uns auf die weiteren Schritte
Die Geschäftsleitung im Namen der Stiftung dreischiibe
Oliver Stalder und Lionel Monnet
Der von der dreischiibe gestaltete Weihnachtsbaum auf dem Klosterplatz in St.Gallen sorgt für überraschend vielseitigen Gesprächsstoff – und vor allem für viel Lichterglanz. Ein Besuch in der Abenddämmerung lohnt sich auf jeden Fall. Möglich ist das noch bis zum Dreikönigstag.
Der legendäre Tannenbaum ist rund 16 Meter hoch und 2,7 Tonnen schwer. Die filigrane Dekoration wirkt als Kontrast dazu. Sie wurde in den letzten Monaten im Tageszentrum der dreischiibe bewusst so gestaltet und realisiert. Und eben haben die Berufsfeuerwehr und die Elektriker von Huber Monsch alles montiert – trotz äusserst garstigem Novemberwetter und mit vollem Einsatz.
Die beiden Gewerbebetriebe Verpackung und Versand und Logistik betreuen seit vielen Jahren gemeinsam die Konfektion und den Versand der Berufsschulordner vom Verband der Elektrobranche EIT-Swiss www.eit.swiss.
Für die drei verschiedene EFZ Ausbildungen (Montage-Elektriker / Elektroinstallateur / Elektroplaner) bestücken wir Ordner mit deutschem, französischem und italienischem Inhalt. Jedes zweite Jahr werden von der Druckerei des Kunden 120 Paletten mit leeren Ordner und losen Blättern im Bereich Verpackung und Versand angeliefert. Danach werden die verschiedenen Blätter in die richtigen Ordner abgefüllt und bereitgestellt – eine aufwändige aber wertvolle Arbeit, die über Monate dauert.
Dann übernimmt die Logistik die Weiterverarbeitung. Das Einlagern ist ein grosser Aufwand - zu Spitzenzeiten lagern bis zu 40 Paletten in unserem Lager Herisau. Kurz vor Berufsschulstart (in den Monaten Juli bis September) werden die Ordner täglich gemäss detaillierten Aufträgen des Kunden EIT-Swiss gerüstet und für den Versand vorbereitet. Damit die Sendungen ohne Transportschäden bei den Empfängern ankommen, verwenden die Mitarbeitenden geeignete Kartons und die richtigen Stopfmaterialien. Mit dem Vier-Augen-Prinzip werden alle Aufträge geprüft, um das fehlerfreie Kommissionieren zu gewährleisten. Für die Versandkontrolle und Sendungsverfolgung werden alle Aufträge mit einem Strichcode-Scanner eingescannt. So ist auch Versand mit der Schweizer Post jederzeit zurückverfolgbar.
Unsere Mitarbeitenden erledigen diese interessanten Arbeitsschritte sehr gerne, denn sie können mehrheitlich selbständig ausgeführt werden. Dies trägt wesentlich zur persönlichen Zufriedenheit bei und fördert das Gefühl von Selbstwirksamkeit.
Das Haus 5egg am Bahnhofplatz in Flawil bietet 30 helle moderne Wohnungen für die Generation 65 plus. Die Mieterinnen und Mieter möchten selbstbestimmt leben, haben aber die Möglichkeit bei Bedarf, die Leistungen der drei Kooperationspartner WPH Flawil, Spitex und dreischiibe in Anspruch zu nehmen.
Die dreischiibe betreibt im Parterre das öffentliche Restaurant 5egg und führt zusätzlich ein grosses Hauswartungsteam vor Ort. Menschen mit Unterstützungsbedarf bekommen an begleiteten Arbeitsplätzen so die Möglichkeit, eine geregelte Tagesstruktur zu haben und können zusammen mit dem Fachteam neue Perspektiven erarbeiten.
Die Dienstleistungen der Hauswartung sind vielfältig und abwechslungsreich - im Moment steht gerade die Fensterreinigung an. Zweimal im Jahr werden alle Scheiben blitzblank gereinigt. Das Team ist in verschiedenen Gruppen unterwegs und pflegt im Auftrag die Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter sind mit der Qualität der Arbeit sehr zufrieden und schätzen den persönlichen Kontakt mit unseren Mitarbeitenden sehr. Hie und da ist auch ein kurzes Gespräch möglich, was rundum für eine schöne Atmosphäre sorgt.
Eineinhalb Jahre erfolgreiche Kooperation, zahlreiche geschaffene Arbeitsplätze und eine inspirierende Erfolgsbilanz: Das Freizeit-Fachgeschäft «Zubi» arbeitet seit Anfang 2024 eng mit der dreischiibe zusammen. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für soziale Verantwortung und gelungene Integration in den Arbeitsalltag.
Ziel der Partnerschaft ist es, Personen mit erschwertem Zugang zum ersten Arbeitsmarkt eine sinnstiftende Tätigkeit und berufliche Entwicklung zu ermöglichen mit Begleitung durch Fachpersonal der dreischiibe mit agogischem Background – sei es in der Logistik, in der Aufbereitung von Waren oder im Bereich des Outlets.
„Die Zusammenarbeit hat sich als echter Gewinn für beide Seiten erwiesen“, sagt Ruth Wickli, Leiterin der Zubi-Logistik. „Gerade in Zeiten hoher Auslastung, wie zu Saisonwechseln oder bei Sonderaktionen, konnten wir gemeinsam starke Leistung zeigen. Die Teams haben mehrere logistische Peaks souverän gemeistert.“
Auch Alessandra Arezzo, Arbeitsagogin im Zubi-Outlet in Herisau zeigt sich zufrieden: „Wir erleben täglich, wie sehr unsere Mitarbeitenden von dieser Zusammenarbeit profitieren – sowohl fachlich als auch menschlich. Es ist ein echtes Miteinander auf Augenhöhe entstanden.“
Die gelungene Partnerschaft steht beispielhaft für soziale Verantwortung in der Wirtschaft mit gesellschaftlichem Mehrwert. Beide Partner können sich vorstellen, die Kooperation weiter auszubauen und zusätzliche Tätigkeitsfelder zu erschliessen
Vor gut einem Monat haben wir im Bereich Gravur eine neue Gravurmaschine in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um eine Gravograph M20, eine Maschine die speziell für kleinere Schilder wie Liegenschaftsbeschriftungen gebraucht wird. Wir konnten die Maschine von einem Kunden erwerben, der nun die Herstellung der Schilder für seine Liegenschaften an uns übertragen hat.
Das Fachteam der Gravurabteilung arbeitet sich zusammen mit einer Mitarbeiterin Gravur nun ins neue System ein. Schon bald werden wir vom Maschinenpark her in der Lage sein, die doppelte Produktionsleistung zu erbringen. Leider fehlt uns zur Zeit noch das passende Personal: Wir suchen daher dringend eine/n zusätzlichen MitarbeiterIn.
Wer sich dafür interessiert und über eine IV-Rente verfügt, findet hier mehr Informationen.
Im dreischiibe Pro-Scan sind wir stolz darauf, Scan-Dienstleistungen auf höchstem Niveau anzubieten. Mit unserem neusten Spezialscanner scannen wir vor allem historische Dokumente, auch für die Nationalbibliothek. Unter Einhaltung der ISO-Norm 19264.1 Level C und einer Null-Fehler-Toleranz digitalisieren wir zum Beispiel historische Zeitungsbestände. Die Daten werden dann mit automatischer Texterkennung und Suchindizes optimal für die Archivierung und Recherche aufbereitet und strukturiert. Für unsere Mitarbeitenden ist dies eine herausfordernde und befriedigende Tätigkeit: «Die Arbeit an diesem Gerät gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ich kann ruhig und konzentriert arbeiten und eine gute Qualität liefern», erzählt ein Mitarbeiter.
Die Fachstelle Agogik unterstützt in der dreischiibe Mitarbeitende auf allen Hierarchiestufen in Fragen der Zusammenarbeit, Weiterentwicklung und den dazu gehörenden administrativen Prozessen. Auch die Führung von Arbeitsgruppen oder die Organisation von speziellen Anlässen in der dreischiibe gehören dazu.
«Eine besonders schöne Aufgabe ist dabei die regelmässige interne Führung durch die dreischiibe. Dies ist ein Angebot für alle Mitarbeitenden, bei dem alle 6 Standorte mit ihren 12 produktiven Bereichen und den 2 Tagesstruktur-Angeboten der dreischiibe besucht werden, um einen vertieften Einblick in die dreischiibe und ihre vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten zu geben», erzählt Lena Demir, Leitern der Fachstelle Agogik. «Es ist jeweils beeindruckend, wie die Mitarbeitenden mit viel Berufsstolz ihre Bereiche selbst vorstellen und aus ihrem Arbeitsalltag erzählen.»
Bei diesen Führungen lernen die Teilnehmenden nicht nur ihre Kolleginnen und Kollegen besser kennen, sondern entdecken auch das grosse Spektrum an beruflichen Angeboten und die vielen Perspektiven, die ermöglicht werden. Dies ist immer wieder eine wertvolle Erfahrung und die Begeisterung ist spürbar. Diese Momente zeigen, wie wichtig es ist, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Die dreischiibe bietet nicht nur Arbeitsplätze, sondern ein Umfeld, in dem Menschen wachsen und sich weiterentwickeln können.
Im Rahmen unserer Kaufmännischen Ausbildung haben wir, Sara und Laura, uns mit Begeisterung der Planung des Weihnachtsessens 2024 für das OfficePoint-Team gewidmet. Jede brachte drei spannende Vorschläge für mögliche Veranstaltungsorte ein, die grossartige Möglichkeiten für einen festlichen und geselligen Abend boten.
Während Lauras Vorschläge durch ihre Vielfalt und Kreativität überzeugten, waren bei einigen Details wie Kostenübersichten und Ideen für begleitende Aktivitäten noch Ergänzungen erforderlich. Saras Ansätze waren hingegen bereits umfassend dokumentiert, was ein hilfreiches Beispiel für eine strukturierte Herangehensweise darstellte. Gemeinsam ergänzten sich die beiden optimal und arbeiteten Hand in Hand an der Realisierung des Projekts.
Nach eingehender Abwägung wurden zwei Lokale in die engere Auswahl genommen. Die Zuständigkeiten waren klar verteilt: Laura übernahm die Kontaktaufnahme mit einem der Lokale per E-Mail, während Sara das andere telefonisch kontaktierte. Die Zusammenarbeit in diesem Projekt verlief reibungslos, nicht zuletzt durch die regelmässigen Absprachen. Für Sara war diese Aufgabe eine positive Erfahrung, die sie als harmonisch und gut strukturiert empfand.
Nach der finalen Entscheidung und erfolgreichen Reservierung wurde die Einladung inklusive einer Anmeldeliste erstellt und rechtzeitig an das Team verteilt. Nun blicken wir voller Vorfreude auf einen schönen Abend, an dem wir das Jahr gemeinsam in einer festlichen Atmosphäre ausklingen lassen können.
Im Bereich Verpackung & Versand werden die unterschiedlichsten Aufträge bearbeitet: Vom Mailing über Ein- und Umpackarbeiten und Etikettierungen, bis hin zu komplexen Lettershop-Dienstleistungen. Seit letzten Sommer haben wir einen Stanztiegel, mit dem wir Karton für verschiedenste Arten von Schachteln stanzen. Diese werden mit viel Feingefühl gefaltet und geklebt. Nach Wunsch und Vorlagen unserer Kunden werden die Bögen auch von unserer Partner-Druckerei bedruckt - für ein optimales Erscheinungsbild. Unsere Mitarbeitenden erledigen zuverlässig und termingerecht alle Arbeiten, die nicht maschinell abgewickelt werden können. Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen: 071 353 90 30, verpackung_versand@dreischiibe.ch
Die Band PLAGIAT ist ein Projekt des dreischiibe Tageszentrums. Hier schöpfen Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung Kraft aus der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik: «Wir lassen uns nicht behindern und gestalten unseren Alltag farbig, indem wir unsere Talente sprechen lassen. Wir feiern in der Musik das Leben und möchten anderen Menschen mit ähnlichen Problemen dadurch Mut machen. Ein kreatives, sinnerfülltes Leben ist trotz Beeinträchtigung möglich.» Aus dieser Haltung heraus hat PLAGIAT auch den Schritt nach aussen gewagt und an der inklusiven Disco LOODIGOO live gespielt. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung treffen sich im LOODIGOO und haben gemeinsam mit der Band gefeiert. Ein gefreuter und erfüllender Abend für die Musiker/innen und das Publikum.
Die dreischiibe Wäscherei bewältigt auch grosse Mengen Wäsche von einzelnen Kunden.
So zum Beispiel das Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, wo pro Lieferung gerne mal fünf bis sechs Gitterwagen voller Bett- und Frotteewäsche angeliefert werden. Das ist aber durchaus gern gesehen bei den Mitarbeitenden der Wäscherei. Monika erzählt: «Die grossen Kinderdorf-Wäscheberge machen mich glücklich. Sie wecken in mir das Gefühl, gebraucht zu werden». Kaum gesagt, schon getan – flink machen sie sich als Team ans Sortieren der Wäsche.
Auch auf Seite des Pestalozzidorfes ist man erfreut über die Partnerschaft mit der dreischiibe: «Die Zusammenarbeit mit dem dreischiibe Wäschereiteam ist sehr unkompliziert und persönlich. Wir freuen uns immer auf das freundliche Logistikteam, welches uns die Berge von Wäsche perfekt gefaltet, sauber und gut riechend zurück ins Kinderdorf bringt», erklärt Melanie Braun von der Gästebetreuung.
#wäscherei dreischiibe #kinderdorf pestalozzi
Lionel Monnet du bist seit 6 Monaten Geschäftsleiter der dreischiibe. Wie war das, als du die Zusage bekommen hast? Was sind dir für Gedanken durch den Kopf gegangen? Und wie haben sich diese Gedanken bewahrheitet?
Als mir vom Stiftungsrat eröffnet wurde, dass ich ausgewählt wurde, dominierte eine grosse Freude. Da waren aber auch Schmetterlinge im Bauch angesichts der noch ungewissen Herausforderungen. Das gute und stimmige Bauchgefühl und die Freude sind auch nach einem halben Jahr noch da. Es ist sogar noch besser als ich ursprünglich erhofft hatte. Es war definitiv der richtige Schritt für mich.
Wo lagen denn jetzt für dich in deiner bisherigen Einarbeitungszeit die grössten Knackpunkte und Herausforderungen?
Das waren zum Beispiel einzelne Situationen wie an unserem Gewerbetag vor mehreren hundert Leuten zu stehen und zu reden. Oder allgemeiner die Situation immer derjenige zu sein, der am wenigsten über die dreischiibe weiss. Alle Anderen sind schon viel länger mit dabei und Experten, zumindest bezüglich ihres Bereiches. Natürlich zeigt sich im Alltag, dass ich noch sehr viel über die dreischiibe, ihre Strukturen, Prozesse und Kulturen lernen muss. Immer wieder gibt es Sachen, die bei mir zu einer gewissen Unsicherheit führen, die ich in dem Moment aushalten darf. Aushalten muss ich auch, dass ich zum Beispiel gerne mehr Kontakt zu den Menschen in allen Bereichen hätte und dies jetzt jedoch nicht so möglich ist, weil mein Arbeitstag sehr dicht getaktet und gut gefüllt ist. Es sind sehr viele Informationen und sehr viele Menschen. Ich werde sehr gut unterstützt und habe langsam das Gefühl einen ersten Überblick zu haben über diesen komplexen Betrieb. Und ich freue mich auf die nächste Zeit, wo ich mir mehr Zeit für die einzelnen Menschen nehme.
Hattest du die Komplexität der dreischiibe und ihrer vielen Bereiche so von Beginn weg auf dem Radar, oder gab es da auch Überraschungen?
Natürlich habe ich mich im Vorfeld über die dreischiibe informiert und wusste auch aufgrund der Informationen von Oliver Stalder (Geschäftsleiter Stv.) und des Stiftungsrates, auf was ich mich einlasse. Aber natürlich ist es dann im Arbeitsalltag vielfältiger und viel feiner strukturiert. Es gibt Erwartungen an mich, unausgesprochene oder klar formulierte. Mit diesem Druck heisst es auch umgehen zu können. Kommt dazu, dass jeder Bereich wie ein eigener Betrieb funktioniert und ich muss das alles unter einen Hut bringen. Von einer Sitzung zur nächsten den Kopf wieder leerkriegen und zwischen komplett unterschiedlichen Themen umschalten. Da frag ich mich manchmal schon, wie denn Andere in ähnlicher Position mit dieser Komplexität umgehen. Zum Glück kann ich in einigen Bereichen von meinem eigenen Vorwissen profitieren: als ehemaliger Lastwagenmechaniker oder als Sozialpädagoge.
Wie erlebst du die dreischiibe-Kultur?
Meine Feststellung ist, es wird überall viel gearbeitet und viel Herzblut investiert. Das ist eine Grundhaltung in allen Bereichen. Und es ist spürbar, dass sich alle mit der dreischiibe identifizieren – man sitzt im gleichen Boot und zieht am gleichen Strick. Darüber hinaus gibt es in jedem Bereich auch eine eigene Kultur. Die Gründe dafür liegen bei den beteiligten Persönlichkeiten, der jeweiligen Branche und anderen örtlichen Gegebenheiten. Ich möchte das nicht werten, das hat durchaus auch seine Berechtigung und ist über all die Jahre organisch gewachsen.
Du bist Geschäftsleiter, aber als solcher mit Oliver Stalder als Stellvertretendem Geschäftsleiter und den Bereichsleitern auch in einem Team unterwegs. Wie funktioniert das für dich?
Das funktioniert super, das habe ich so noch nirgends zuvor erlebt! Oliver und ich haben sehr schnell einen gemeinsamen Faden gefunden und arbeiten Hand in Hand. So ist auch gewährleistet, dass wir uns gegenseitig gut vertreten können und immer auf dem gleichen Wissensstand sind. Qualitäten wie Offenheit, Ehrlichkeit und die Bereitschaft einander zuzuhören prägen unsere Zusammenarbeit.
Auch mit den Bereichsleitungen erlebe ich die Zusammenarbeit und den regelmässigen Austausch als sehr bereichernd. Mit den Menschen dahinter im Kontakt zu sein, aber auch mit der Sache und zu sehen welche Aufgabenfelder sie bearbeiten, das ist mir wichtig.
Dass das alles so funktioniert finde ich sehr beeindruckend und alles andere als selbstverständlich.
Ich sehe mich selbst ja nicht als «Patron», als Teppichetagen-Häuptling in Hemd und Krawatte. Das bin ich einfach nicht. Mir ist es sehr wichtig authentisch, nahbar und auf Augenhöhe zu sein. Mein Motto ist «Kopf, Hand, Herz» - durchdacht handeln mit Herzblut. Ich habe zwar in meiner Rolle auch repräsentative Aufgaben, sehe da den Fokus aber nicht auf meiner Person sondern auf der dreischiibe.
Hattest du in diesem ersten halben Jahr auch schon Begegnungen in der dreischiibe, die dir speziell in Erinnerung geblieben sind?
Ja! Immer wieder! Praktisch täglich gibt es lustige, eindrückliche und spannende Begegnungen in der dreischiibe. Zum Beispiel ganz am Anfang, als ich einmal nach dem Büro von Oliver Stalder gefragt habe und mein Gegenüber nur fragte: «Wer ist Oliver Stalder?» (lacht). Oder auch wenn ich mich in den Bereichen bewege und Mitarbeitende fragen «Wer bist denn du?» (lacht noch mehr). Aber auch Leute, die nachfragen wie es mir geht, ihre Arbeit zeigen oder mir ein schönes Wochenende wünschen – Hauptsache ist für mich, dass ich mit den Menschen im Kontakt bin und als Geschäftsleiter für alle ansprechbar bleibe. Meine Türe ist immer offen. Ich schätze es sehr, wenn ich direkte Rückmeldungen bekomme. Wichtig finde ich auch, dass man mit Humor an die Sache geht. Gemeinsames Lachen stärkt die Gemeinschaft enorm und ermöglicht auch in schwierigen Situationen auf dem Boden zu bleiben. Natürlich ist Seriosität und Pflichtbewusstsein wichtig, aber das eine schliesst ja das andere nicht aus.
Im Frühling fand der dreischiibe Gewerbetag statt, ein interner Anlass mit allen Mitarbeitenden (rund 350 Personen). Das war dein erster Grossanlass in der dreischiibe. Wie hast du diesen Tag erlebt?
Es war für mich eindrücklich zu sehen, wer denn alle die Personen sind, die die dreischiibe ausmachen. Vor dieser Menschenmenge zu stehen und zu Ihnen zu sprechen, war schon ein sehr spezielles Gefühl. Ausserdem hat mir die Zusammenarbeit mit dem Organisationskomitee sehr viel Spass gemacht, in dem Mitarbeitende, Fachteam und Bereichsleitungen der dreischiibe gleichermassen vertreten waren. Der ganze Anlass war für mich gelebte Inklusion. Der Gewerbetag ist eine wichtige Plattform, dass sich alle «dreischiibler/innen» begegnen können und ins Gespräch kommen.
Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: was wird dich in nächster Zeit beschäftigen?
Sicher wird sich die Einarbeitung für mich weiterziehen. Dann steht für mich der erste komplette Budgetlauf 25 an plus die Jahresplanung 25. Spannend werden sicher die Jahresgespräche mit den Ämtern. Bei der digitalen Infrastruktur stehen wichtige Anpassungen an. Zudem müssen wir die Belegung bei den begleiteten Arbeitsplätzen noch weiter verbessern, aktuell sind ca. 20 Plätze nicht besetzt. Auf der anderen Seite haben wir so viele Lehrlinge wie noch nie zuvor. Das bringt auch neue Herausforderungen mit sich.
Ziel ist eine stabile Finanzsituation zu erreichen, um damit noch mehr Entwicklung zu ermöglichen. Ich freue mich darauf weiter vorwärts zu gehen - mit Menschen, für Menschen.
Vier engagierte StudentInnen sind bald am Ziel des Diplomes angekommen,
so wollen wir euch etwas präsentieren, lasst uns schnell auf den Punkt kommen.
Ein Produkt sollte entwickelt werden von Planung bis Verkauf,
dafür nahmen wir viel Nerv und Zeit in Kauf.
Nuss-Genuss ist unser Thema,
in der heutigen Zeit passt das perfekt ins Schema.
Alle wollen gesünder leben,
so sollten wir mehr Nüsse zu uns nehmen.
Für ein schönes Fest machen sich alle fein,
und greifen ungeniert in die Nüsschen-Schale rein.
Geschmacklich ein huii, hygienischerweise pfui!
Mmmh, die Nüsse der dreischiibe sind doch die Besten,
jeder sollte sie mal testen.
Am liebsten mit dem neuen Nussspender,
entwickelt für jeden Haushalt und Gender.
Produziert mit Holz aus der Region und mit Öl behandelt,
hat sich das Produkt zum hygienischen Spender verwandelt.
Sagt adieu zu Viren, Keimen und Bazillen
und kauft euch einen Nuss-Genuss für eure Häuser und Villen...
Die dreischiibe und vier StudentInnen werden euch danken,
für jeden ausgegebenen Franken.
Bettina, Christoph, Daniela und Rosina
Der Nuss-Genussspender ist für 27.- CHF erhältlich im Bäckerei-Laden an der Gossauerstrasse 91 und im dorfbeck dorfkafi an der Buchenstrasse 26 in Herisau
In Zusammenarbeit mit der Firma Zubi haben wir integrative Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung im Zubi-Outlet in Herisau und deren Logistik in Gossau geschaffen. Diese Arbeitsstellen sind voll im Normalbetrieb integriert und bieten trotzdem eine individuell angepasste Begleitung durch dreischiibe-ArbeitsagogInnen. Thomas Zuberbühler, Geschäftsführer und Mitinhaber von Zubi, und Oliver Stalder, stellvertretender Geschäftsleiter der dreischiibe, verraten Genaueres im Interview.
Die Lions National Convention 2024 mit rund 500 Teilnehmenden in den Olma-Hallen stand unter dem Motto «Come Together». Die dreischiibe hatte an diesem Anlass die Möglichkeit, mit fünf Mitarbeitenden im Service als BotschafterInnen für das Thema Inklusion zu werben. Unsere Teammitglieder zeigten vorbildlich, dass sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten ganz selbstverständlich in die Mitte der Arbeitswelt und unserer Gesellschaft gehören. Herzlichen Dank an Andreas Deuber und den Lions Club St. Gallen für diese grossartige Möglichkeit das Thema Inklusion vorleben zu dürfen!
Hallo, mein Name ist Fabiola. Ich arbeite seit vielen Jahren in der Dreischiibe und bediene seit zwei Jahren leidenschaftlich gerne unsere Gäste im Restaurant broggepark. Falls mal keine Gäste im Restaurant sind, betätigen wir uns kreativ. Jedes Jahr ergänzen wir die vorhandene Dekoration mit weiteren Elementen, die wir selbst gestalten. Dieses Jahr war die Dekoration sehr aufwendig und intensiv in der Umsetzung. Wir benötigten viele Stunden an Teamwork, jeder vom Serviceteam halft nach seinen Möglichkeiten mit. Nach den Sommerferien haben wir mit der Tischdekoration für den Herbst begonnen. Wir haben aus Modeliermasse und Herbstblätter Schalen modelliert und diese mit Broggeparkstempel verziert und golden angesprayt. Kaum waren wir mit der Herbstdeko fertig, ging es schon mit der Winter/Weihnachtsdeko los. Wir haben einen Adventskalender für unsere Gäste auf den Tischen verteilt. Dazu haben wir aus vorgestanztem Karton kleine Häuschen und Gondeln gefaltet. Diese haben wir dann mit Kaffeegutscheinen und Schöggeli gefüllt. Für unsere Fenster haben wir Girlanden in 3D Optik aus alten Notenblättern gebastelt. Für unsere Osterdeko bemalten wir Plastikeier und verzierten diese mit Gesichtern und lustigen Sprüchen. Ergänzend dazu haben wir unsere Servietten zu kleinen Hasen gefaltet. Für die Zwischenzeit bis zum Sommer gestalten wir aus Salzteig Serviettenringe und haben aus Markrameegarn Blumenampeln geknüpft. So wird die tägliche Arbeit vor dem Gast durch kreative Arbeit ergänzt. Ich finde es toll wenn die Gäste unsere Dekoration bestaunen und diese sogar für zuhause abwerben möchten.
Wir von der Hauswartung sind seit zwanzig Jahren in der regelmässigen Reinigung und im Unterhalt von externen Liegenschaften, der Reinigung von Büros und Fenstern sowie Umgebungsarbeiten tätig. Mit zwei Fahrzeugen fahren wir unsere Kunden-Liegenschaften im Raum St.Gallen-Herisau-Gossau an.
Es ist uns sehr wichtig, dass wir unseren Kunden einen hohen Qualitätsstandard bieten. Durch die pauschale Abrechnung ist sichergestellt, dass nicht die Dauer vor Ort zählt, sondern das Ergebnis. So haben auch unsere langsameren Mitarbeitenden die Chance, ihr Können zum Einsatz zu bringen.
Diese Hauswartungsaufträge geben unseren Mitarbeitenden eine sinnvolle Beschäftigung, Tagesstruktur und Lernfelder für ein selbstbestimmteres Leben. Auch Lernende, die etwas mehr Zeit brauchen, werden in der Hauswartung zum Lehrabschluss geführt.
Herzlichen Dank allen, die uns unterstützen und uns ihre Liegenschaft anvertrauen.
Seit Mitte November 2021 arbeite ich, Sarah, im dorfbeck dorfkafi. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Ich bin im Verkauf, Service und am Buffet. Ich habe schon immer im Verkauf und Service gearbeitet, auch bei meinen früheren Stellen.
Am Mittag läuft es im Laden jeweils sehr gut. Wir verkaufen viele Sandwiches, Menüs und Suppen. Dann ist es für etwa eine Stunde sehr hektisch und verlangt grösste Konzentration, damit alle Kunden auch das Richtige erhalten. Auch im Café sind wir während der Mittagszeit sehr gefordert. Es kommt oft vor, dass alle auf einmal kommen, das ist dann eine grosse Herausforderung. Ich bleibe meistens ruhig, auch weil ich vom Team gut unterstützt werde. Kunden und Gäste bedienen gefällt mir sehr und das mache ich sehr gerne. Mit einigen Stammkunden und Stammgästen bin ich auch per Du.
Mein Name ist Jasmin. Ich bin 16 Jahre alt und habe im Sommer 2023 die EFZ Lehre in der Schreinerei dreischiibe begonnen. Mein erster grosser Auftrag war die Herstellung eines sechsteiligen Knobelwürfels von A bis Z.
Zuerst musste ich von Hand zwei Musterwürfel für den Kunden herstellen. Danach durfte ich den Produktionsprozess mitplanen und abarbeiten. Dazu gehörte zum Beispiel, möglichst viele Arbeitsschritte maschinell auszuführen und die benötigten Hilfsmittel selbst herzustellen. Auch bei der Endbearbeitung von Hand war Fachwissen und Präzision gefordert.
Ich fand es toll, dass mir so vertraut wurde und ich auch Arbeitsschritte machen durfte, bei welchen ich noch nicht viel Erfahrung hatte. Ich habe dabei sehr viel Neues gelernt, wie das Herstellen von Produktionshilfsmitteln oder spezielle Einstellungen an Maschinen. Es gab auch viele Möglichkeiten bereits Gelerntes zu vertiefen, wie zum Beispiel der Umgang mit dem Stechbeitel oder Arbeiten an der Tischkreissäge.
Daher kann ich jetzt selbstständiger arbeiten, was ich mir auch in meinen Entwicklungszielen vorgenommen habe. Natürlich habe ich nicht alles alleine gemacht und habe auch viel Unterstützung von meinen Vorgesetzten und Arbeitskollegen bekommen.
Wie immer kurz vor dem Advent öffneten wir im Begegnungszentrum Broggepark für unsere Besucher/innen an zwei Halbtagen ein Kranzatelier. Mit fachkundiger Hilfe und einer grossen Auswahl an Zubehör entstanden auch dieses Jahr wunderschöne Werke, die die Besucher mit nach Hause nehmen dürfen. Dieses Angebot wird von unseren Besuchern sehr geschätzt und gut besucht. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit tut es gut, in geselliger Atmosphäre einen schönen Kranz zu gestalten, der Licht und Freude ins eigene Heim bringt.
Die Kampagne Goldrichtig zeigt die vielfältigen, individuell angepassten Arbeitsmöglichkeiten bei der dreischiibe, in 12 verschiedenen Berufsfeldern. Wenn jemand mit einer IV-Rente nah am regulären Arbeitsmarkt arbeiten möchte, ist er wortwörtlich Goldrichtig hier!
«Mich persönlich motiviert es täglich aufs Neue, was wir alle zusammen Tag für Tag schaffen. Jeder einzelne ist wichtig und ich freue mich auch auf jedes Gespräch mit unseren zukünftigen MitarbeiterInnen.», erzählt Daniela Brandenberg vom dreischiibe Jobcenter. «Es ist auch jedesmal toll, diese später wieder im Betrieb anzutreffen und zu erleben, wie sie sich engagieren und die Freude an Ihrer Tätigkeit ausstrahlen.»
Wir finden, jeder Mensch sollte sich Goldrichtig bei der Arbeit fühlen können und freuen uns über jede Anfrage. Gerne lernen wir auch Sie kennen!
www.dreischiibe.ch/begleitete-stellen.html
Das Tageszentrum St.Gallen durfte kürzlich einen hohen Besuch begrüssen. Regierungsrätin Laura Bucher, Vorsteherin des Departementes für Inneres, liess es sich nicht nehmen, der Feier zum 20-Jahr-Jubiläum des TZ beizuwohnen. In ihrer Ansprache betonte die Magistratin die Bedeutung des Tageszentrums der dreischiibe, das mit seinem Angebot ambulanter Tagesstrukturen Pionierarbeit im Kanton St.Gallen geleistet habe. Die Feier am 21. September war ein schöner Erfolg für das Tageszentrum. Rund 60 Gäste waren der Einladung gefolgt und liessen sich von den Mitarbeitenden, TZ-Besuchenden und der Haus-Band durch einen bunten und tiefgründigen Festakt führen.
Eines der beliebtesten unserer Feini Sach – Eigenprodukte ist die «scharfi Sach»: Eine Chili-Knoblauch-Paste, die es in sich hat. Scharf und würzig kitzelt sie den Gaumen und bringt Pepp in verschiedenste Gerichte. Unser Mitarbeiter Mitja rüstet die Chilies, den Knoblauch sowie die restlichen Zutaten und mixt die scharfe Sauce mit Freude nach dem originalen Hausrezept. Seine Lieblingssauce kann er nur empfehlen: «Schärfe deine Sinne und probiere unsere scharfi Sach!», meint er lachend.
Ich bin Katrin und arbeite seit 2013 in der dreischiibe. Gestartet bin ich als Hauswirtschaftspraktikerin in der Wäscherei, habe aber schon bald tageweise die Teams im Restaurant und in den Bäckerei-Läden unterstützt. Seit dem Frühling 2018 bin ich fest im Laden der Bäckerei Konditorei und mache nun auch Frühdienst in der Backstube.
Mit Gruppenleiter Jan backe ich ab 4.00 Uhr morgens alle knusprigen Köstlichkeiten für unseren Laden und die Filiale dorfbeck: Zuerst wird der Etagenofen mit Brot, Spezialbrot, Bürli und anderen Kleinbrötli gefüllt. Im Gärschrank werden die Buttergipfel, Weggli und Zopfel auf das Backen vorbereitet. Parallel werden im Rotorofen (begehbarer Umluftofen) Laugen- und Süssgebäck gebacken.
Am Schluss müssen noch alle fertigen Produkte mittels Lieferscheinen auf Laden und Filiale verteilt werden. Ab 6.30 Uhr können die Kunden im Laden und ab 7.00 Uhr in der Filiale unsere ofenfrischen Backwaren einkaufen.
Ich bin jeden Morgen stolz, wenn ich sehe, wie viel wir wieder geschafft haben – auch dank der guten Unterstützung von meinem Chef Jan.
Mein Name ist Nicole. Seit dem 1. April 2023 arbeite ich im Restaurant 5egg in Flawil im Bereich Service. Ich konnte bereits viel Neues lernen. Das Kassensystem kann ich nun selbständig bedienen und auch verschiedene neue Getränke und deren Zubereitung habe ich kennengelernt. Es gefällt mir sehr, die Gäste zu bedienen. Ich finde es toll, dass wir so viele Stammgäste haben, die fast täglich ins 5egg kommen. Zukünftig will ich noch mehr über unsere spannenden Gerichte lernen und diese unseren Gästen servieren. Meine Aufgaben kann ich soweit möglich selbständig ausführen und das macht mir grosse Freude.
Die dreischiibe-Logistik bedient mit ihren Transport- und Lagerdienstleistungen nicht nur interne Betriebe, sondern fährt regelmässig auch für externe Kunden, wie zum Beispiel die Firma trenddeko in Herisau. «Zweimal in der Woche holt die dreischiibe-Logistik mit unserem 3.5t-Fahrzeug Artikel im Zolllager in Konstanz ab, verzollt die Waren und liefert sie bei uns bis ins Lager. Dieser Service ist für uns in jeder Hinsicht die beste und kostengünstigste Lösung», erklärt trenddeko Inhaber Michael Vetter. Bei Bedarf wird auch noch ein Anhänger zugemietet, wenn grosse Gebinde wie Teppiche oder grossflächige Dekoelemente dabei sind. «Diese Fahrten bieten ein ideales Schulungs- und Übungsfeld für unsere Fahrer/innen, die so Fahrerfahrung sammeln und zusätzliche Fähigkeiten erwerben können», freut sich Logistik-Leiter Franz Fritsche über die tolle Zusammenarbeit.
Der Bereich Industrie der dreischiibe in Herisau führt seit vielen Jahren Kabelkonfektionen und einfache Industriemontagen für namhafte Ostschweizer Industrieunternehmen aus. Im Juli 2022 hat sich ein bedeutender Kunde entschieden, seine Kabelkonfektion in die Schweiz zu holen und die Zusammenarbeit mit dem dreischiibe-Bereich Industrie zu intensivieren. Für unseren Bereich Industrie bedeutete das einen grossen Sprung vorwärts, unter anderem in der Optimierung unserer Prozessabläufe. Neue Maschinen wurden installiert, die Arbeitsplätze professioneller eingerichtet und die Auftragsüberwachung neu organisiert. Jetzt ist jederzeit auf einen Blick feststellbar, wie der aktuelle Stand der Arbeit ist, wie die Gesamt-Auslastung aussieht und ob sich der Zeitaufwand im rentablen Bereich befindet. Die Arbeit ist anspruchsvoll und verlangt eine Nullfehler-Quote – eine Herausforderung, die das Industrie-Team mit viel Einsatz täglich meistert. Ein Mitarbeiter erklärt seine hohe Motivation so: «Hier kann ich vollwertige und interessante Kundenarbeit mit viel Abwechslung leisten und mich weiterentwickeln. Unterstützt werde ich dabei von einem tollen Team in einem guten und vertrauensvollen Arbeitsklima.»
Das Saurer-Museum in Arbon (www.saurermuseum.ch) hat über Jahrzehnte diverse Pläne und Zeichnungen gesammelt. Nun möchten Sie die Pläne wieder zugänglich machen. Eine Digitalisierung der rund 20'000 Pläne steht an.
Kurzerhand sind ein paar dreischiibe-Mitarbeitende aus dem Bereich Digitalisierung in St. Gallen inklusive eines Scanners ins Saurer-Museum gezogen und haben sich dort ein Scanning-Zentrum eingerichtet. Seit Mitte April sind unsere Mittarbeitenden 3 Mal pro Woche jeweils am Nachmittag dort zum Scannen. So können wir die Dokumente schonen und den Aufwand niedrig halten.
Die dreischiibe bietet ihren Mitarbeitenden am begleiteten Arbeitsplatz viermal jährlich Weiterbildungsnachmittage zu Berufsalltags-Themen und zur persönlichen Weiterentwicklung an. Für die Auswahl der Angebote und Koordination der Nachmittage wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus Mitarbeitenden und Fachpersonal unter der Leitung der Fachstelle Agogik. Das Besondere daran ist, dass die Mitarbeitenden mit Unterstützung konkrete Verantwortung in der Ideensammlung, der Planung und der Organisation übernehmen. So hat zum Beispiel eine Mitarbeiterin des Empfangs sich in der Arbeitsgruppe besonders eingesetzt und in der Folge immer mehr Aufgaben übernommen. Heute organisiert sie die ausgewählten Angebote von A bis Z und ist in dieser Rolle Ansprechperson und Koordinatorin für die Weiterbildungsangebote. Diese tolle Entwicklung steht beispielhaft dafür was die Fachstelle Agogik für die ganze dreischiibe leistet: nämlich die Grundlagen zu sichern, wie Mitarbeitende am Besten gefördert werden, damit sie aufbauend auf ihren Möglichkeiten neue Perspektiven entwickeln können.
Die Gravurabteilung der dreischiibe bietet qualitativ hochwertige Beschriftungen auf einer grossen Auswahl an Materialien. Sowohl Private wie auch Geschäftskunden schätzen unser günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Insbesondere Liegenschaftsverwaltungen profitieren dabei von unseren zusätzlichen Services mit einfachen Bestellabläufen oder flexiblen Verrechnungsmodellen.
Zusätzlich führen wir interessante Spezialaufträge aus, wie zum Beispiel die Beschriftungen für Wildobstkulturen. Es begann vor einigen Jahren mit einem Kunden im Neckertal, der damals Europas grösste Wildobstkultur besass. Unterdessen beschriften wir Wildobst-Raritäten für Kunden in der ganzen Schweiz, in Slowenien und im fernen Sikkim im indischen Himalaya. Das Gravieren dieser Schilder erfordert höchste Konzentration und Ausdauer. Denn auch nach dem 100. Schild gravieren unsere Mitarbeitenden Gravurtexte wie «Crataegus rhipidophylla» fehlerfrei. «Dank dieser Herausforderungen konnte ich mich weiterentwickeln. Ohne die dreischiibe-Gravuren wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin und da bin ich sehr froh darüber» erzählt die langjährige Mitarbeiterin Petra A..
Der Office Point kann’s!
Alle, die eine Steuererklärung ausfüllen müssen, wissen, wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist. Kostengünstig füllen daher die Mitarbeiterinnen vom dreischiibe Office Point die einfachen Steuererklärungen von Privatpersonen aus – immer möglichst optimiert, um für die AuftraggeberInnen das Beste herauszuholen. Steuererklärungen aus den Kantonen AI, AR, SG, TG, GR, SH, und sogar VD – alle sind für uns kein Problem. Im 2022 durften wir bereits 225 zufriedene KundInnen zählen!
Ende Januar bis Ende April herrscht jeweils grosser Ansturm. Aus diesem Grund werden die Couverts nach Eingang gestempelt und wir verarbeiten die Aufträge nach dem Motto «first come, first served». «Da wir die ganze Arbeit zu dritt ausführen, ist es wichtig, dass die Abläufe gut koordiniert sind. Wir sind aber ein sehr gut eingespieltes Team und wickeln die Aufträge gewissenhaft und effizient ab», erklärt eine Mitarbeiterin. Um die hohe Qualität zu garantieren, arbeiten wir nach dem 4-Augen-Prinzip und kontrollieren jede Steuererklärung doppelt.
Der Hausdienst der dreischiibe St. Gallen sorgt sowohl im als auch rund ums Gebäude an der Rosengartenstrasse 3 für Sauberkeit und Ordnung. «Ich schätze sehr, dass wir selbständig die Reinigungsarbeiten ausführen können», freut sich Christina Krähenbühl über die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen: «Saubere Räumlichkeiten sorgen für ein gutes Erscheinungsbild und für ein angenehmes Arbeitsklima».
Patrick Hutter liegen eher die handwerklicheren Arbeiten: «Wir pflegen auch die Umgebung, das heisst die Parkplätze, Rasenflächen, Bepflanzungen und die Gartensitzplätze. Ausserdem unterhalten wir die technischen Geräte und führen Reparaturarbeiten aus». Das ist aber noch nicht alles: Das Team betreut auch die Cafeteria, macht Be- und Entsorgungen und unterstützt bei hohen Auslastungssituationen andere Arbeitsbereiche.
Das restaurant dreischiibe ist Culinarium König:in 2023 Gastronomie!
Am Culinarium Regio-Tag am 10.01.2023 wurde das café restaurant dreischiibe in Herisau als «Culinarium König:in 2023 Gastronomie» prämiert. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die eine tolle Anerkennung ist für unsere regionale und saisonale Küche sowie unser Gastro-Team mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Mit unserer Regionalität und der sozialen Nachhaltigkeit bringen wir die Grundsätze des Culinarium-Labels täglich auf den Teller. Im 2023 nun noch speziell mit einem monatlich wechselnden «Königs-Teller».
Im Bereich Verpackung & Versand werden die unterschiedlichsten Aufträge bearbeitet.
Regelmässig dürfen wir zum Beispiel für die «Krebsliga» Briefe verpacken oder «Saiten, das Kulturmagazin» von Hand einfassen und als Massenversand versenden.
Für unseren neusten Kunden «Glühweinwerk» produzieren wir Glühwein-Gewürzmischungen in drei verschiedene Geschmacksrichtungen: die von Hand abgezählten Zutaten vereinen und versiegeln wir in einer Tüte, welche später zu einem feinen Glühwein verarbeitet werden können.
Wir etikettieren auch verschiedene Lebensmittel-Produkte für «Goba» und unsere Eigenmarke «feini Sach», hygienisch und genau.
Die flinken Hände unserer Mitarbeitenden erledigen zuverlässig und termingerecht alle Arbeiten, die nicht maschinell abgewickelt werden können.
Als dreischiibe Wäscherei bieten wir unseren Mitarbeitenden vielseitige, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten.
Das Beispiel unseres Kunden Hotel- und Restaurant Militärkantine (St. Gallen) zeigt einen typischen Ablauf:
3 x pro Woche verarbeiten wir die Tisch- und Bettwäsche, welche die interne Logistik abholt und ausliefert. Das Team der Wäscherei sortiert die Wäsche und bereitet sie für die Waschmaschinen vor. Fabienne schwärmt: «In unseren hellen, grossen und modern ausgerüsteten Räumen macht die Arbeit noch mehr Spass.» Nach dem Waschen wird die Wäsche getrocknet und an der Mangel gebügelt. Beim Falten der Wäsche geben alle ihr Bestes, damit das Ergebnis perfekt ist. «Wir haben ein tolles Team, bunt durchmischt, und zusammen erledigen wir auch anspruchsvolle Aufträge termingerecht», erzählt Esther stolz.
Die hohe Kundenzufriedenheit gibt ihr recht und ist eine tolle Motivation für unsere Mitarbeitenden.
Ein gutes Beispiel für die erfreuliche Zusammenarbeit mit externen Ausbildungsbetrieben ist Samuel, der ein 5-monatiges Praktikum im melectronics absolvieren konnte und dort ab Sommer 2022 das letzte Jahr seiner Ausbildung «Detailhandelsfachmann EFZ» absolvieren darf.
Samuel ist begeistert: «Elektroartikel zu verkaufen ist mein Traumjob und ich finde es spannend mir das Fachwissen für eine gute Kundenberatung zu erarbeiten. Ich gehe jeden Tag mit Freude zur Arbeit und mag unser tolles Team.» Auch Dominik Wiesli, Fachmarktleiter Genossenschaft Migros Ostschweiz Melectronics bestätigt: «Samuel zeigt einen guten Arbeitseinsatz und saugt das Fachwissen auf wie ein Schwamm.»
«Dass Samuel nach zwei erfolgreichen Ausbildungsjahren in der dreischiibe als Detailhandelsfachmann EFZ in den Bereich Consumer Electronics wechseln kann, lässt ihn neu aufblühen und selbstbewusster werden», freut sich sein Job-Coach Tamara Buschor über die erfolgreiche Integration.
Am 17. Mai 2022 präsentierte sich die dreischiibe in Ihrer ganzen gewerblichen Vielfalt im Casino Herisau. Jeder der 15 Gewerbebetriebe der dreischiibe präsentierte sich an einem eigenen Stand. Nebst gluschtigen Degustationen von Bäckerei und den drei dreischiibe Gastrobetrieben konnten an vielen Ständen mit Aktivitäten kleine Mitbringsel gestaltet oder bei Wettbewerben tolle Preise gewonnen werden.
Angehörige, Anwohner, Zugewandte und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, um die dreischiibe in ihrer ganzen Vielfalt hautnah zu erleben. Wir haben uns sehr über das rege Interesse und die angeregten Gespräche mit den vielen Besuchenden gefreut! Herzlichen Dank für die vielen unterstützenden und motivierenden Rückmeldungen!
Der dorfbeck geht auch zu seinen Kunden: Von Montag bis Freitag bringt eine Mitarbeiterin eine schöne Auswahl an Znüni-Köstlichkeiten ins Zeughaus Ebnet und bedient die Mitarbeitenden der kantonalen Stellen dort. Sara ist schon routiniert: «Wichtig ist, dass man alles gut vorbereitet. Eine gute Auswahl an Sandwiches, Brötchen und Gipfeli ist wichtig. Süsse Sachen sind nicht so gefragt, davon nehme ich nur ein paar Wenige mit.» Mit dem Leiterwagen rollt sie alles zum nahe gelegenen Zeughaus und richtet sich ein, damit die Backwaren pünktlich ab 9 Uhr bereit sind. «Bis um 9.45 Uhr sind wir da und verkaufen unsere Produkte. Dann heisst es wieder aufräumen, zurück laufen, abrechnen und die übrig gebliebenen Sachen in den Laden zurück sortieren», erklärt Sara den Ablauf. Sie macht den Znüni-Dienst gerne: «Hier kann ich ganz eigenständig alles von A bis Z machen. Man kennt mit der Zeit die Kundschaft und ihren bevorzugten Znüni.»
In der Schreinerei dreischiibe bieten wir nebst begleiteten Arbeitsplätzen auch Ausbildungsplätze an. Die Ausbildung richtet sich an Personen, welche einen individuell zugeschnittenen Rahmen benötigen.
Mauri erzählt uns ihre Geschichte: «Im August 2019 startete ich mit der Ausbildung zur Praktikerin Schreinerei PrA nach INSOS in der Schreinerei dreischiibe. Während meiner Ausbildung fühlte ich mich immer gut begleitet. Gerade in schwierigen Phasen wurde ich super unterstützt, damit ich mein Ausbildungsziel erreichen konnte. So habe ich nach zwei Jahren im Sommer 2021 mit einer praktischen Abschlussprüfung die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.» Stolz zeigt Sie ihre Abschlussarbeit, eine Schatzkiste aus Massivholz mit originalen, alten Beschlägen.
Im Anschluss begann Mauri eine Lehre als Schreinerpraktikerin EBA in einer konventionellen Schreinerei, mit Unterstützung durch einen Job-Coach der dreischiibe. Die Anforderungen waren dann aber so hoch, dass Mauri sich zum Abbruch entschied und sich erneut in unserer Schreinerei bewarb, diesmal für einen begleiteten Arbeitsplatz.
Mauri ergänzt unser Schreinerteam nun seit Oktober 2021 wieder mit ihrer heiteren Art und grosser Begeisterung für das Schreiner-Handwerk.
Seit der Eröffnung im April 2021 hat sich das Begegnungszentrum Broggepark erfreulich entwickelt: «War am Anfang nur ein reduziertes Angebot an 4 Tagen möglich, können wir heute als dreiköpfiges Fachteam und mit Unterstützung von fünf freiwilligen Mitarbeitenden ein tolles Programm von Montag bis Freitag anbieten!», freut sich Jeannette Bischofberger, Bereichsleiterin des Begegnungszentrums. So können Menschen über 55 mit psychischen Problemen Yoga, Tai Ji und Bewegungs-Programme belegen, Kreativ-Ateliers besuchen oder im Koch-Atelier und an Spielnachmittagen Gesellschaft pflegen. Alles mit dem Ziel Struktur in den Alltag zu bringen, Einsamkeit zu bekämpfen und eine lebenswerte dritte Lebensphase zu gestalten. Jeannette Bischofberger erklärt: «Mit professioneller Begleitung unterstützen wir die Besuchenden dabei, aktiv und selbstbestimmt Ihre Gesundung zu fördern.»
«Das Jobcenter ist die erste Anlaufstelle für Personen, die sich für eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz in der dreischiibe interessieren», erzählt Daniela Brandenberg, Leiterin des dreischiibe Jobcenters. Sie koordiniert die Anfragen für alle begleiteten Arbeitsplätze in den verschiedenen Betrieben, organisiert Vorstellungsgespräche und Schnuppertage, zeigt Interessierten den Betrieb und gibt Auskunft zu sämtlichen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. «Jugendliche für ein Berufsfeld zu begeistern und damit zu einer Ausbildung in der dreischiibe zu motivieren oder jemandem zu einem Arbeitsplatz mit individuell abgestimmter Unterstützung und Förderung der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu verhelfen, macht meinen Arbeitsalltag wörtlich sinnvoll», freut sich die engagierte Jobcenter-Leiterin. «Ausserdem ist es immer wieder bewegend mitzuerleben, wie Menschen hier in der dreischiibe aufblühen und neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben entwickeln.»
Das kreative Team unserer Konditorinnen und Konditoren hat ein Haselnusspraliné kreiert aus hochwertiger aromaintensiver Couverture, gefüllt mit einer leichten Haselnusslikör-Ganache und rundherum mit Haselnuss-Krokant bespickt. Die edlen Zutaten kommen am besten zur Geltung, wenn das Praliné bei Zimmertemperatur genossen wird.
Mit viel Liebe und Geduld werden auch die bunten Papier-Verpackungen einzeln von Hand hergestellt. So entstehen dank der fleissigen und geschickten Hände unserer Mitarbeitenden diese einmaligen Produkte.
Sämi, Lernender Detailhandelsfachmann EFZ – 2. Lehrjahr:
«Die aussergewöhnliche Verpackung der neuen Zaubernüsse hält, was sie verspricht. Die darin verpackten Pralinen haben ein gutes Verhältnis aus Schoggiund natürlichem Nussgeschmack. Der Krokant liefert das passende Knuspergefühl. Diesen Artikel kann ich sehr empfehlen und ich verkaufe sie gerne an Mann und Frau. Auch das Verpacken von solchen speziellen Produkten macht mir sehr Freude, weil es abwechslungsreich ist und viel Fingerfertigkeiten braucht. Am Anfang meiner Lehre dachte ich, dass ich das Mäschchen-binden nie schaffe, doch jetzt bin ich geschickt und schaffe die kompliziertesten Exemplare. Ich habe schon viele Ideen eingebracht und einige Geschenkverpackungen wurden nach meinen Entwürfen hergestellt.»
Valentina, Lernende Detailhandelsassistentin EBA - 1. Lehrjahr:
«Wir durften vom Verkauf vorab aus einer Testreihe verschiedene Pralinen probieren. Diese nun auserkorene Variante schmeckt mir persönlich am besten, weil die Füllung herrlich cremig weich und ganz fein spürbar ist. Das nussig-knackige Praliné ist mein absoluter Favorit und verzaubert mich rundum.»
Ein Blick hinter die Kulissen bei unserem Restaurant 5egg in Flawil:
«Hallo, mein Name ist Regula und ich arbeite seit Januar 2020 im Restaurant 5egg. Meine Hauptaufgabe ist der Service, das bedeutet die Bewirtung unserer Gäste. Im Arbeitsalltag erledige ich auch viele weitere interessante und wichtige Aufgaben, die damit zusammenhängen. Denn um dem Gast einen guten Service zu bieten, braucht es einiges an Vor- und Nachbereitung: Tische aufdecken, Gedecke vorbereiten, ab- und aufräumen, Getränke auffüllen, Bestellungen erledigen, Dekorationen erstellen und vieles mehr. Das besondere Etwas an meiner Tätigkeit hier im 5egg ist das tolle Arbeitsklima und der Austausch untereinander. Ich fühle mich sehr rücksichtsvoll behandelt und das Team traut mir sehr Vieles zu. Durch diesen Umgang komme ich sehr gerne und motiviert zur Arbeit. Der Rückhalt im Team ermöglicht mir, an dieser Aufgabe zu wachsen und mich weiterzuentwickeln.
Dank unseres guten Teamgeistes werden auch weniger beliebte Aufgaben wie zum Beispiel das Zusammenbinden des Terasseninventars und das Staubsaugen zügig und mit gegenseitiger Unterstützung erledigt.»
Unsere Logistik führt verschiedenste Transportaufträge für Firmenkunden aus. Dazu gehört HUBER+SUHNER Herisau, für die wir bis zu 900 kg schwere Druckguss-Werkzeuge transportieren – auf Termin oder auch Express, wenn ein schadhaftes Werkzeug schnellstmöglich repariert werden muss.
Dies ist ein sehr verantwortungsvoller Job, da die Werkzeuge sehr teuer sind und jede Stunde, die sie nicht in der Produktion laufen, verursacht hohe Folgekosten. Termintreue und sofortige Reaktion bei den Expressaufträgen sind also unabdingbar.
Martin Keller ist einer der Fahrer und kennt die Situation:
«Wenn ein Express-Auftrag per E-Mail hereinkommt, heisst es alles stehen und liegen lassen und ab die Post! Dabei gilt natürlich immer höchste Konzentration und Einhaltung aller Sicherheitsregeln. Die Werkzeuge haben zum Teil einen Wert im sechsstelligen Bereich, da kann man sich keine Fehler erlauben.
Es ist eine tolle Aufgabe und ich bin stolz, dass ich solche Transporte fahren darf.»